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RC - Car - Action !


Das ist ja eigentlich nicht mein Hobby, sondern das meines Sohnes Ivo.
Nach einigen ferngesteuerten Fahrzeugen aus Spielzeugläden, um die Ernsthaftigkeit und Langlebigkeit diese Interesses zu testen, hat der Weihnachtsmann nun ein "richtiges" RC-Car gebracht.
Papa (also ich) hat kräftig das Internet durchwühlt und da preisgünstig einen Tamiya Baja Camp erstanden. Dieses Modell ist auf der deutschen Tamiya-HP nicht mehr aufgeführt und läuft auch in Amerika aus.
Und mit diesem Modell begann dann die Vater-Sohn-Sache RC-Cars.








Hier, chronologisch umgekehrt die neuesten Ereignisse zuerst, einige Eckpunkte unserer RC-Geschichte:


23.09.09 > Lipo heißt das Zauberwort. Meinen Einstieg in die aktuelle Stromspender-Szene mache ich mit gebraucheten Akkus aus der Bucht und dem notwendigen Balancer zu meinem Graupner Ultramat 15. Benutzen werde ich die Akkus aber hauptsächlich in dem Crawler. Vielleicht aber auch mal in den anderen Fahrzeugen... zB. bei einem Rennen ;-).








Jetzt hatte ich keine Lust mehr ständig zu hören "warum hast du denn noch Tamiya-Stecker?! Fühl mal wie warm die werden!" usw.
Meine Wahl fiel auf die Dean-Stecker. Die kann man nicht versehentlich verpolen. Es gab ja schon Leute, die haben in der Eile die 4mm "Goldies" von ihren Akkus kurzgeschlossen. Das kann mit Dean`s nicht passieren und die Übergangswiederstände sind bei den Tests auch nicht schlechter.





So sieht es aus, wenn ich mit meinem Sohn beim Fahrtraining bin.














Im Internet hab ich mich recht großzügig belesen und mich für einen stärkeren Brushless-Regler entschieden. Meine Wahl viel auf den GM Genius 80. Der erste Test im Ultima RB mit dem Twist 28 war mehr als befriedigend ;-)












Auf der Teilesuche für den Ultima ST bin ich bei ebay auf einen neuen, verpackten Ultima RB Sports gestoßen. Da konnte ich nicht anders und kam so unerwartet günstig zu einem neuen Buggy... der hat übrigens serienmäßig einen Slipper.
Da wurde gleich der Twist 28 mit dem enRoute-Regler eingebaut, aber der Regler ist zu Schwachbrüstig.











Nun ist es auch bei uns soweit. Der Einstieg in die Brushless-Szene wurde vollzogen. Zwar mit gebrauchten Teilen, aber dieser Technik ist ja fast wartungsfrei und es sollte kaum einen Verschleiss geben.
Es ist ein Kontronik Twist 28, nebst einem Regler ohne Bezeichnung (scheint baugleich mit dem "enESC 25 car" von "enRoute" zu sein) geworden.
Der erste Testlauf im CEN GX-1 war schon recht eindrucksvoll. Diese Kraft auf die Strecke zu bringen, ist eine echte Herausforderung für Fahrwerk und Bereifung. Vielleicht ist auch ein sehr feinfühliger Finger am Gashebel von Vorteil.
Aber eigentlich soll das ja alles in den Ultima rein... wenn ich einen Slipper nachgerüstet habe, da die Getriebezahnräder bei 2 Ausfahrten auch 2-Mal Zahnausfall hatten.



Da hab ich "versehentlich" bei ebay zugeschlagen... Kyosho Ultima ST Elektro-Truggy. Mal sehen, was Papa daraus machen kann.












Neuster Zugang ist wieder ein Onroad-Chassis (schließlich soll es ja Chancengleichheit auf dem Parkplatz geben, was mit dem alten FF-01 nicht so wäre). Die Wahl fiel auf den GX-1 von CEN. Natürlich nicht neu, sondern gebraucht von einem Händler, hier in Wernigerode.










Da konnte ich nicht anders... auch ein exotisches Modell von Traxxas mit Riemenantrieb, Öldruckdämpfern, Kugeldiffs und einer schönen Nissan-Skyline-Karosse... gebraucht gekauft!

>> 29.07.08 - ich habe gerade gesehen, das der Graupner baugleich mit den Traxxas 4-Tec ist!! Das bedeutet, die Ersatzt- und Tuningteileversorgung ist gesichert!

>> August 08 - Der Traxxas wurde wegen Überbestand an Fahrzeugen verkauft.





Jetzt mischen wir auch in der Elektro Onroad-Klasse mit.
Einen recht traurigen Eindruck macht das gebrauchte Tamiya FF-01 Chassis zwar noch, aber das ändert sich sicher bald. Nur die Ersatzteilbeschaffung scheint nicht unproblematisch zu sein...jedenfalls was die leider fehlenden Getriebeteile betrifft. Servo und Empfänger sind leider auch defekt, was sich aber leicht beheben lässt. Das momentan einzig Schöne an diesem Teil sind die Öldruckdämpfer und das es ein recht exotisches Modell ist.





Ein neuer RC-Buggy befindet sich jetzt (20.02.08) im Familienbesitz! Die Wahl fiel auf den "Desert Gator XB" von Tamiya. Der ist zugelassen zum Fighter-Cup, was ja mal ein Thema für Sohn Ivo werden könnte. Die XB-Version ist zwar spartanisch ausgestattet, aber selber tunen macht eh mehr spaß.

Nach einigen Tuningmaßnahmem bin ich überrascht von der Geländegängigkeit des DT-02-Chassis. Trotz 2WD steht er dem Allrad TL-01B in nichts nach. Nur in der Endgeschwindigkeit ist das TL-01B-Chassis scheinbar leichter zu tunen. Das liegt sicher an den Wurzeln im Onroad-Bereich, wofür es ja mal gebaut wurde.





Das TL-01B Chassis bietet zwar nur begrenzte Tuningmöglichkeiten aber für unseren Einstieg in dieses Hobby (gemerkt?... ich sagte schon "unser" Hobby ;-)) wird es schon reichen.
Da ich mich ja fleissig informiert habe, wurde noch vor dem Zusammenbau ein Kugellagersatz als erstes Tuning besorgt. Nachrüsten würde ja eine komplette Demontage bedeuten...

Gleich nach der ersten "outdoor"-Testfahrt im Wald war das Antennenröhrchen, nebst Halter verschwunden... damit begann dann eine scheinbar nicht endende Reparatur-Odyssee, wie man weiter unten nachlesen kann. Negativer Höhepunkt ist da bisher ein Defekt des Chassis nach einer Kollision mit einem Fahrrad (Sohnematz saß auf dem Rad und ist über den Baja Champ gefahren).